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Touptek GPM585M

219.00 CHF
TVA incluse
    • Monochromer Sony-IMX585-Sensor, rückseitig beleuchtet, STARVIS 2
    • 1/1,2 Zoll, 3840 × 2160 Pixel, 2,9 µm Pixelgrösse
    • Nativer 12-Bit-ADC mit 4096 Graustufen
    • Hardware-ROI und digitales Binning bis 8×8
    • Integrierter Frame-Buffer, USB 2.0 Typ-C und ST4-Anschluss
    • CS-Mount, 1,25-Zoll-Schnittstelle, austauschbares AR-Schutzfenster
SKU:

A202015

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Détails

Die GPM585M ist eine monochrome Guiding-Kamera mit dem rückseitig beleuchteten Sony-Sensor IMX585 der STARVIS-2-Generation. Sie wurde für das Autoguiding über einen Off-Axis-Guider (OAG) oder ein Leitrohr entwickelt und eignet sich dank hoher Empfindlichkeit und geringem Ausleserauschen auch für Mond-, Planeten- und Weisslicht-Sonnenaufnahmen. Zur Ausstattung gehören ein nativer 12-Bit-Analog-Digital-Wandler, hardwareseitiges ROI, digitales Binning bis 8×8, ein integrierter Frame-Buffer sowie ein USB-2.0-Typ-C- und ein ST4-Anschluss. Das kompakte Gehäuse mit CS-Mount und 1,25-Zoll-Schnittstelle lässt sich direkt an gängige Off-Axis-Guider anschliessen.

Monochromer STARVIS-2-Sensor

Der IMX585 ist ein rückseitig beleuchteter CMOS-Sensor im 1/1,2-Zoll-Format mit 3840 × 2160 Pixeln (rund 8,3 Megapixel) und einer Pixelgrösse von 2,9 µm. Die STARVIS-2-Technologie von Sony zeichnet sich durch einen geringen Dunkelstrom, ein niedriges Ausleserauschen und einen hohen Dynamikumfang aus. Die hohe Quanteneffizienz des Sensors unterstützt die zuverlässige Erfassung schwacher Leitsterne, was für ein stabiles und präzises Autoguiding entscheidend ist. Der Sensor bietet zwei Konversionsverstärkungen: Der HCG-Modus (High Conversion Gain) liefert bei höheren Verstärkungen ein besonders niedriges Ausleserauschen, der LCG-Modus (Low Conversion Gain) einen grösseren Dynamikumfang bei niedrigen Verstärkungen.

Monochrom statt Farbe für das Autoguiding

Im Gegensatz zu Farbkameras mit Bayer-Filter-Array erfasst der monochrome Sensor das gesamte einfallende Licht ohne Verluste durch Farbfilter. Dadurch steigen Empfindlichkeit und Signal-Rausch-Verhältnis, und die Pixelinterpolation entfällt, welche bei Farbsensoren die effektive Auflösung leicht reduziert. An lichtverschmutzten Standorten oder bei schwachen Leitsternen ist dieser Vorteil besonders deutlich. Für das Autoguiding ist kein Filterrad erforderlich.

12-Bit-Auslesung, Hardware-ROI und digitales Binning

Der native 12-Bit-ADC liefert 4096 Graustufen und damit deutlich feinere Tonwertabstufungen als eine 8-Bit-Ausgabe. Hardwareseitiges ROI (Region of Interest) erlaubt es, nur einen Teilbereich des Sensors auszulesen; dadurch steigt die Bildrate, was beim Guiding auf einen einzelnen Leitstern kurze Korrekturintervalle ermöglicht. Zusätzlich lässt sich ein softwarebasiertes digitales Binning von 1×1 bis 8×8 anwenden, bei dem benachbarte Pixel summiert oder gemittelt werden. Das Signal schwacher Leitsterne wird so verstärkt und das Signal-Rausch-Verhältnis verbessert, was ein stabiles Halten des Leitsterns unterstützt.

Frame-Buffer und Schnittstellen

Ein integrierter Frame-Buffer speichert die Bilddaten zwischen, bevor sie an den Computer übertragen werden. Dies sorgt für eine vollständige und stabile Übertragung und reduziert verlorene Frames oder Übertragungsfehler, insbesondere bei hohen Bildraten oder beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Kameras an einem System. Die Verbindung erfolgt über USB 2.0 mit beidseitig steckbarem Typ-C-Stecker. Zusätzlich steht ein ST4-Anschluss zur Verfügung, über den Guiding-Korrekturen direkt an den Autoguider-Port der Montierung ausgegeben werden.

CS-Mount, 1,25-Zoll-Schnittstelle und OAG-Kompatibilität

Die Kamera verfügt über ein kompaktes Gehäuse mit standardmässiger 1,25-Zoll-Schnittstelle (31,75 mm) und lässt sich damit direkt in die Kameraaufnahme eines Off-Axis-Guiders einsetzen. Mit einem optional erhältlichen 1,25-Zoll-Verlängerungsrohr kann sie auch in Teleskopen mit 1,25-Zoll-Okularauszug als Guiding- oder Planetenkamera verwendet werden. Der CS-Mount mit längerem Fronttubus und kürzerem Flanschabstand erweitert die Kompatibilität mit verschiedenen OAG-Modellen, da sich der Sensor näher an die Fokusebene des Prismas bringen lässt. In Verbindung mit einem 1,25-Zoll-Verlängerungsadapter nimmt die Kamera zudem 1,25-Zoll-Filter auf.

Austauschbares Schutzfenster für Infrarot-Aufnahmen

Ab Werk ist die GPM585M mit einem AR-beschichteten Schutzfenster ausgestattet, das einen Durchmesser von 19 mm und eine Dicke von 0,55 mm aufweist und im Adapter durch einen Haltering fixiert wird. Für Infrarot-Aufnahmen kann dieses Fenster entfernt und durch einen Filter nach Wahl ersetzt werden, beispielsweise einen IR-Pass-Filter. Kompatible Filter von Drittanbietern dürfen einen Durchmesser von 19 bis 22 mm und eine Dicke von rund 1 mm aufweisen.

Einsatzbereiche

Hauptanwendung ist das Autoguiding von Montierungen in der Deep-Sky-Astrofotografie, sei es über einen Off-Axis-Guider oder ein separates Leitrohr. Die hohe Empfindlichkeit erleichtert dabei das Auffinden geeigneter Leitsterne auch unter lichtverschmutztem Himmel. Darüber hinaus eignet sich die Kamera für Mond- und Planetenaufnahmen sowie für Weisslicht-Sonnenaufnahmen, wobei für die Sonnenbeobachtung zwingend ein geeigneter Objektiv-Sonnenfilter vorausgesetzt wird.

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