
📸 SONY FE 85MM F1.4 GM II: MEIN NEUER LIEBLING
Wenn du auf der Suche nach einem leistungsstarken 85mm-Objektiv bist, das nicht nur Porträts auf höchstem Niveau liefert, sondern auch vielseitig einsetzbar ist, dann solltest du dir das neue Sony FE 85mm f/1.4 GM II unbedingt ansehen. Ich hatte auf meiner Reise durch Namibia und Botswana die Gelegenheit, das Objektiv einen Monat lang intensiv zu testen. Von wilden Tieren über luxuriöse Unterkünfte bis hin zu stimmungsvollen Porträts – das GM II hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Und das Beste: Es hat endlich das ersetzt, was mir bei der ersten Generation des 85mm GM gefehlt hat. Aber dazu später mehr.
❓Warum das FE 85mm F1.4 GM nie mein Objektiv war
Vielleicht kennst du das erste 85mm GM. Es war für viele ein grossartiges Porträtobjektiv, aber für mich persönlich hat es nie wirklich in meinen Objektivpark gepasst. Der Grund? Es war schlichtweg zu langsam.
Als Fotograf brauche ich ein Objektiv, auf das ich mich in jeder Situation verlassen kann besonders bei schnellen Bewegungen oder in hektischen Momenten. Der Autofokus der ersten Generation war mir zu träge, um bei dynamischen Motiven mitzuhalten. Ich habe es ausprobiert, aber es hat nie den Sprung in meine Ausrüstung geschafft.
Und dann kam das FE 85mm f/1.4 GM II. Schon nach den ersten Aufnahmen war klar: Das ist das 85mm, auf das ich immer gewartet habe.
🔍 Erste Eindrücke: Kompakter, leichter, besser
Das Erste, was dir beim neuen GM II auffallen wird, ist das Gewicht. Mit nur 516 Gramm ist es deutlich leichter als sein Vorgänger (820 Gramm). Das macht einen enormen Unterschied, besonders wenn du es stundenlang in der Hand hältst – sei es beim Fotografieren von Wildtieren in der Wüste oder bei Detailaufnahmen in einer luxuriösen Safari-Lodge.
Auch die kompaktere Bauweise macht sich bemerkbar. Das Objektiv ist nicht nur handlicher, sondern fühlt sich durch die hochwertigen Materialien und das ergonomische Design perfekt ausbalanciert an. Die neuen Bedienelemente wie der Blendenring mit De-Click-Funktion und die konfigurierbaren Fokus-Haltetasten erleichtern die Bedienung und geben dir die volle Kontrolle über jede Situation.
⚡ Autofokus: jetzt schnell & präzise
Der Autofokus ist für mich das absolute Highlight des neuen GM II. Der Unterschied zur ersten Generation könnte nicht größer sein. Dank der XD-Linear-Motoren stellt das Objektiv unglaublich schnell und präzise scharf – und das nahezu lautlos.
Auf meiner Reise war ich oft in Situationen, in denen ich schnell reagieren musste: ein vorbeilaufender Elefant, eine Gruppe Antilopen im letzten Licht oder der neugierige Blick eines Geparden. Das GM II hat jedes Mal zuverlässig fokussiert. Keine Verzögerung, kein Zögern – einfach draufhalten und abdrücken.
Diese Geschwindigkeit und Präzision machen das Objektiv endlich zu einem Werkzeug, auf das ich mich auch bei bewegten Motiven verlassen kann.
🏞 Bildqualität: Schärfe & Bokeh in einer neuen Dimension
Natürlich ist die Bildqualität das, worauf es bei einem Porträtobjektiv ankommt – und hier liefert das GM II ab. Die Schärfe ist schon bei Offenblende f/1.4 überragend, selbst in den Ecken. Beim Fotografieren von Details, wie den Texturen eines Safari-Zeltes oder den geschwungenen Linien einer exklusiven Lodge, konnte ich die unglaubliche Detailtreue voll ausnutzen.
Das Bokeh ist genauso, wie du es dir von einem G Master-Objektiv wünschst: butterweich und kreisrund. Hintergründe verschwinden förmlich in einer harmonischen Unschärfe, wodurch deine Motive förmlich hervorstechen. Ob bei Wildtierporträts oder stimmungsvollen Szenen in den Camps – das Bokeh macht den Unterschied.
💡 Low-Light-Performance: Offenblende auf einem neuen Level
In Namibia und Botswana gibt es Momente, die du nur bei wenig Licht einfangen kannst: den Sternenhimmel über der Wüste, ein Lagerfeuer am Abend oder Tiere in der Dämmerung. Mit der großen Blendenöffnung von f/1.4 und der verbesserten Lichtausbeute hat das GM II selbst in diesen schwierigen Situationen beeindruckt.
Besonders wichtig für mich: Die Randabschattungen, die beim ersten GM bei Offenblende oft ein Problem waren, sind beim GM II nahezu verschwunden. Das bedeutet, dass du auch bei f/1.4 gestochen scharfe und gleichmäßig belichtete Bilder bekommst.
👫 Vielseitigkeit: Mehr als nur ein Porträtobjektiv
Was ich an der 85mm-Brennweite liebe, ist ihre Vielseitigkeit. Natürlich ist sie ideal für Porträts, aber auf meiner Reise habe ich das GM II auch für viele andere Motive eingesetzt:
• Details: Die Strukturen einer luxuriösen Lodge oder das Muster in einer traditionellen Textilie
• Wildtiere: Perfekt, um Tiere im Lebensraum einzufangen, ohne sie zu stören
• Landschaften: Ideal, um gezielte Ausschnitte mit wunderschöner Tiefenwirkung zu fotografieren
Das GM II hat in jeder Situation überzeugt und mir kreative Freiheit gegeben, wie ich sie bisher bei keinem anderen 85mm-Objektiv erlebt habe.
📝 Fazit: Mein neues Lieblingsobjektiv
Das Sony FE 85mm f/1.4 GM II hat endlich das geliefert, was ich bei der ersten Generation vermisst habe: Geschwindigkeit, Präzision und ein kompakteres Design. Es ist ein echtes Arbeitstier, das sich auf meiner Reise durch Namibia und Botswana in jeder Hinsicht bewährt hat.
Ob du Porträts, Details oder bewegte Motive fotografierst – dieses Objektiv liefert zuverlässig großartige Ergebnisse. Für mich ist es nicht nur ein Upgrade, sondern ein völlig neues Kapitel in der Nutzung von 85mm-Objektiven.
Wenn du, wie ich, nach einem 85mm suchst, das deine kreativen Möglichkeiten erweitert und in jeder Situation überzeugt, kann ich dir das GM II nur wärmstens empfehlen.
Probier es aus – du wirst es lieben.



















