Takahashi Epsilon 160 ED inkl. Sucher + Rohrschelle
CHF 4’798.00
inkl. MwSt. - Zweck: Speziell für Weitfeld-Deep-Sky-Fotografie
- Vorteile: Benutzerfreundlichkeit, Transportfähigkeit und hohe Leistung
- Optisches Design: Hyperbolische Primärspiegel-Astrographen mit großem Sichtfeld
- Korrektor: Integriert, für aktuelle Vollformat-Digitalsensoren optimiert
- Neuer Korrektor: ED-Linsen, optimal für digitale Bildgebung, beugungsbegrenztes Punktbild von 3 Mikrometern RMS am Feldrand
- Verzerrungsreduktion: Um zwei Drittel reduziert, auf 0,3 % – vergleichbar mit TOA-Feldkorrektor (0,2 %)
- Präzision: Verbesserte Präzision für astrometrische Reduktion, Positionsastronomie und Bildmosaiken
- Modernisierung: Anpassung an das digitale Zeitalter der Bildgebung
SKU:
A139054
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Alles, was du über das Astrographenteleskop Takahashi Epsilon-160ED wissen musst:
Im Juni 1984 brachte Takahashi sein erstes Teleskop auf den Markt, das speziell für die Weitfeld-Deep-Sky-Fotografie entwickelt wurde: das Epsilon-160. Dieses Teleskop beeindruckte durch seine innovative und anspruchsvolle optische Formel, sowohl in der Produktion als auch in der Anpassung für die Fotografie. Der japanische High-End-Hersteller wurde zu einem der Pioniere solcher Instrumente in der Welt der Amateurastronomie. In den folgenden 36 Jahren bot Takahashi verschiedene optische Korrektoren an, um sich an die Entwicklung der Fotoausrüstung und -technik anzupassen, jedoch ohne ein Modell speziell für die digitale Bildgebung und deren besondere Anforderungen zu entwickeln. Angesichts des dringenden Bedarfs an einem dedizierten „digitalen“ EQ entschied sich Takahashi, das gesamte Instrument zu aktualisieren, anstatt nur einen neuen EQ für die wenigen verbliebenen Epsilon-160 auf dem Markt zu entwickeln. Der Epsilon-160ED ist das Ergebnis dieser Entwicklung und profitiert vom Feedback zu den neueren Modellen Epsilon-180ED und Epsilon-130D, wodurch Benutzerfreundlichkeit, Transportfähigkeit und Leistung vereint werden.
Alle katadioptrischen Teleskope der Epsilon-Serie sind hyperbolische Primärspiegel-Astrographen mit großem Sichtfeld. Ein in den Tubus integrierter Korrektor ermöglicht ein flaches Feld auf einem Bildkreis, der aktuelle Vollformat-Digitalsensoren abdeckt. Der alte Epsilon-160-Korrektor war für die Filmfotografie ausgelegt und ist möglicherweise nicht mehr für die aktuellen CCD/CMOS-Kameras und Digitalkameras mit immer kleineren Pixeln geeignet. Daher konzentrierten sich alle Bemühungen auf die Entwicklung eines neuen Korrektors unter Verwendung der besten ED-Linsen. Mit optimaler Aberrationskorrektur erzielte Takahashi ein beugungsbegrenztes Punktbild von 3 Mikrometern RMS am Feldrand – ein Zehntel des Bildes des ursprünglichen Epsilon-160 und ein Fünftel des Bildes, das mit dem besten verfügbaren Korrektor für dieses Teleskop erreicht wurde. Eine echte Meisterleistung, die dem neuen Modell eine unübertroffene Leistung verleiht. Dieser Korrektor ist nur für den Epsilon-160ED konzipiert und passt nicht für andere Modelle; sein Design entspricht den spezifischen Koeffizienten des asphärischen Hauptspiegels des Epsilon-160ED.
Durch die Optimierung des Teleskopdesigns konnte zudem die Verzerrung um zwei Drittel reduziert werden, die beim Originalmodell spürbar war. Nun ist sie kaum noch wahrnehmbar, nur 0,3 %, und somit fast vergleichbar mit der eines TOA, der mit seinem Feldkorrektor ausgestattet ist (0,2 %). Die Reduzierung der Verzerrung erhöht die Präzision in vielen Anwendungen: astrometrische Reduktion, Positionsastronomie oder die Erstellung von Bildmosaiken.
Mit seinem neuen optischen System positioniert Takahashi das Epsilon-160ED fest im Zeitalter der digitalen Bildgebung.



