Man ist versucht zu denken, wie viele Kameras schüttelt Sony noch aus den Ärmeln? Nachdem die Alpha 7S III und die Cinema Line FX6 auf den Markt kamen, schien mir eigentlich die FullFrame Familie komplett und auch schon ganz schön gross. So hatte Sony doch eigentlich schon für jeden Einsatz die richtige Videokamera im Angebot. A7S III, FX6, FX9 und die High-End Ciné Kamera Venice. Doch Sony hat da noch eine Lücke und damit das Potential für eine weitere Kamera gefunden!

Mit der ILME-FX3 schliessen sie nun nach unten hin die FX Cinema Line und bringen die kompromisslose Film Version der A7S III:

Zur neuen Sony Cinema Line FX3 im Onlineshop

Was unterscheidet die neue FX3 von der A7S III?

Ausgestattet mit dem gleichen Sensor und auch den gleichen filmtechnischen Spezifikationen, kann die FX3 die gleichen Dinge tun, wie es die A7S III auch kann, nur länger. Das neue Gehäuse verfügt über einen extrem leisen Ventilator, der es ermöglicht, Stunden oder länger in 4K 10-Bit aufzuzeichnen.

Verzichtet wurde auf den hochauflösenden Sucher, dafür erhielt die Kamera im Gegenzug ein kleineres Gehäuse mit vielen ¼-Zoll Gewinden, um die Cam in allen erdenklichen Varianten riggen zu können.
Der fehlende Sucher hat auch den Weg für einen neuen Tophandle mit integriertem Audiointerface frei gemacht. Zwar wird das Modul über den bekannten Mi-Schuh montiert, aber erst mit den direkt neben dem Kombi-Blitzschuh angebrachten Gewindehülsen wird der Griff richtig solide mit der Kamera verbunden. Diese Lösung ist zwar, audiotechnisch betrachtet, mit dem Adapterkit, XLR-K3M vergleichbar, aber erst die Kombination aus Tophandle und Audiomodul machen die FX3 zur echten Videocam.

Mehr Custom Funktionstasten braucht der Filmer. 
Mit den drei zusätzlichen «C» Tasten können nun häufig verwendete Funktionen auf die C1-C6 Tasten programmiert und die Kamera auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.
Auch die Aufnahmetaste wurde mit dem Faktor 2 multipliziert und so verfügt die FX3 neu über eine Taste oben und eine vorne am Gehäuse, um die Aufnahme zu starten. Der On/Off Schalter ist auf die Seite gerutscht und um den Fotoauslöseknopf ist neu eine Zoomwippe für Objektive mit Zoommotor verbaut.

Fotografieren kann die Kamera genau gleich wie die A7S III nur halt etwas umständlicher, da das für Fotografen gewohnte Betriebsartenwahlrad fehlt. Die Blende, die Verschlusszeit/Verschlusswinkel und die ISO/Gain werden individuell entweder manuell oder automatisch eingestellt und so bietet auch die FX3 die Betriebsarten P/A/S/M.

Ein weiterer Unterschied zur A7S III ist der S-Cinetone Look, den bisher nur die FX Kameras sowie die Alpha 1 spendiert bekommen haben. Gerüchteweise soll das aber per Firmware Update auch für die A7S III noch nachgereicht werden.

Eine echte Cinema Line FX Kamera?

Ja, denn die FX3 bietet bis auf den Bedienkomfort, Akkulaufzeit und den nicht vorhandenen Variablen ND Filter sowie SDI Anschluss, alles was die FX6 auch kann. Alles Dinge, die aufgrund der kompakten Abmessungen nicht realisierbar sind. Dafür ist sie die einzige FX Cine Kamera mit eingebautem Bildstabilisator (IBIS).

Für wen ist die Kamera nun gedacht?

Für jene, die die Bastelei, mit Rig und Audiorekorder auf dem Set und dem Synchronisieren von Video und Audiofiles im Schnitt, satthaben. Wer öfters mal ein Interview oder eine längere Vorstellung Aufzeichnen muss und somit auf guten Ton sowie eine lange Betriebsdauer angewiesen ist, wird in der FX3 das ideale Werkzeug finden. 

Wir sehen die Kamera bei Fotografen, die sich mehr und mehr ernsthaft mit der Filmproduktion auseinandersetzten wollen. Natürlich kann man eine kurze bewegte Sequenz auch mit der «Fotokamera» aufzeichnen aber spätestens dann, wenn eine gute Audioqualität und die für Filmaufgaben optimierte Bedienung gewünscht sind, ist es Zeit für eine «echte» Filmmaschine.

Die FX3 im Praxistest

Alles weitere, inkl. einem kleinen Praxistest, gibt es im Vorstellungsvideo.
Wir konnten die Kamera bereits vor dem Release testen und waren damit bei Grafodruck, unserer Druckerei des Vertrauens: 

 

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