Herzlich willkommen zu unserer sechsten Ausgabe der "Zumi Pro Talk" Interview-Serie. Mit diesem Format möchten wir Schweizer Fotograf:innen eine Plattform bieten und euch einen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglichen. In dieser Special Edition Ausgabe direkt aus Ostafrika haben wir die Gelegenheit Nik Rutschmann vom Schweizer Canon Marketing Team kennenzulernen. Nik ist Seit rund 3 Jahren bei Canon und fotografiert in seiner Freizeit am liebsten Wildtiere. 

In diesem Format stellen wir den Fotograf:innen jeweils achtzehn Fragen. 

  • Fünf persönliche Fragen zum/zur Fotograf:in

  • Fünf neugierige Fragen zur Technik und ihrem Equipment

  • Fünf "schnelle" Fragen, die mit einem Satz beantwortet werden können

  • Drei Bonusfragen zum Abschluss

Die Interviews werden jeweils bei uns im Store von Fotograf Denny Waves durchgeführt.

  • Nik ist seit drei Jahren in der Schweizer Fotografie-Branche tätig und arbeitet bei Canon im Marketing, wo er eng mit professionellen Fotograf:innen zusammenarbeitet. Mit einer Leidenschaft für Abenteuer dokumentiert er Fahrradtouren in den Schweizer Bergen und erkundet regelmässig Afrikas Nationalparks. Nik verbindet technisches Know-how mit Kreativität und fördert den Austausch in der Community durch Workshops und Events. Sein Ziel ist es, Geschichten authentisch festhalten und die Fotografie für alle zugänglich zu machen.

  • Kurzprofil Nik Rutschmann
    Kamerasystem(e): Canon RF
    Hauptkamera(s): Canon EOS R6 II
    Lieblingslinse: RF 100-300mm
    Standort: Zürich
    Fotograf seit: 2022

Fünf persönliche Fragen an Nik

Du arbeitest seit rund 3 Jahren in der Schweizer Fotografie-Branche. Davor warst du primär im Sport Sektor unterwegs. Wie unterscheiden sich die Kamera-Verrückten Von den Sportlern?

Die Kamera-Verrückten und die Sportler unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, aber es gibt auch überraschende Gemeinsamkeiten. Als ich im Vertrieb und Marketing für Sportmarken tätig war, hatte ich oft mit Menschen zu tun, die extrem zielorientiert und leistungsorientiert waren. Im Sport geht es viel um den Wettbewerb, um das Streben nach Perfektion und oft auch um den Teamgeist.

In meiner jetzigen Rolle im Marketing bei Canon bin betreue ich ebenfalls Profis, nämlich professionelle Foto- und Videograf:innen. Diese teilen eine ähnliche Leidenschaft und Hingabe für ihr Handwerk wie die Sportler. Auch sie streben nach Perfektion, sei es in der künstlerischen Entfaltung ihrer Arbeit oder in der Beherrschung ihrer Ausrüstung. Die Technik spielt dabei eine entscheidende Rolle, ähnlich wie beim Sport die Ausrüstung.

Der Unterschied liegt am Ende in der Art des Ausdrucks. Während Sportler neue Bestzeiten anpeilen und ihr Können auf dem Spielfeld oder in der Arena zeigen, manifestieren Fotograf:innen ihre Expertise durch das Festhalten und Kreieren einzigartige Momente. Was mir an beiden Welten besonders gefällt, ist die emotionale Intensität und die Tatsache, dass ich in beiden gut zurechtkomme. Heute betrachte ich den Sport durch das Sucherfeld einer Kamera und habe die Möglichkeit, die Emotionen der Sportler auf eine ganz neue Art einzufangen. 

Durch deine Position bei Canon hast du eine Insider-Perspektive auf den Schweizer Fotografie-Markt. Mit welchen Herausforderungen sehen sich die Schweizer Fotografen in den nächsten Jahren konfrontiert und wie möchtest du seitens Canon dabei helfen, diese zu überwinden?

Obwohl ich durch meine Position bei Canon Einblicke in neue Produkte und technologische Entwicklungen habe, bin ich mir bewusst, dass die professionellen Fotograf:innen in der Schweiz über weit mehr Erfahrung und Fachwissen verfügen. Sie kennen die Herausforderungen der Branche aus erster Hand und wissen, wie sie sich in einem sich ständig verändernden Markt behaupten können. Die kommenden Jahre werden sicherlich von einigen bekannten, aber dennoch bedeutenden Herausforderungen geprägt sein. Dazu gehören die rasante Entwicklung von KI-Technologien, der Rückgang festangestellter Fotograf:innen, der immer schneller werdende Medienkonsum und die damit einhergehende geringere Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Bildern.

Gleichzeitig wird es durch den technologischen Fortschritt immer einfacher, scharfe und technisch einwandfreie Fotos zu schießen, selbst für Anfänger. Das stellt natürlich eine Herausforderung für die Profis dar. Aber ich bin überzeugt, dass ihre Kreativität, ihre gekonnte Bildkomposition und ihr Sinn für den richtigen Moment weiterhin die entscheidenden Faktoren sind, die sie von der Masse abheben. Von Seiten Canon können wir sie in ihrem kreativen Prozess unterstützen, indem wir ihnen Werkzeuge an die Hand geben, die es ihnen ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Erzählen von Geschichten durch ihre Bilder. Persönlich versuche ich, durch Events, Workshops, Get-togethers und den direkten Kontakt zu den Profis den Austausch innerhalb der Community zu fördern. Eine starke Gemeinschaft hilft jedem einzelnen Profi, seine Kreativität und sein Business weiterzuentwickeln.

In deiner Funktion bei Canon bist du viel in Kontakt mit professionellen Fotografen. Was hast du über den Alltag der Profis gelernt und welche Vorurteile haben sich allenfalls widerlegt?

Durch meine Arbeit bei Canon und den engen Kontakt mit professionellen Fotografen habe ich einen tiefen Einblick in ihren Alltag gewonnen. Eines der wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, ist, dass der Beruf des Fotografen viel mehr umfasst, als einfach nur auf den Auslöser zu drücken. Viele denken, es gehe nur um kreative Momente und das Einfangen schöner Bilder, doch der Alltag eines Profis ist oft geprägt von harter Arbeit, Planung und Organisation. Ein Vorurteil, das sich definitiv widerlegt hat, ist die Vorstellung, dass Fotografen in ihrem Beruf eine entspannte, glamouröse Routine hätten. Die Realität sieht oft anders aus: Sie jonglieren mit engen Deadlines, reisen viel, um an den perfekten Ort zu gelangen, und investieren eine Menge Zeit in die Nachbearbeitung und Verwaltung ihres Portfolios.

Zudem wird häufig unterschätzt, wie stark professionelle Fotografen auf dem neuesten Stand der Technik bleiben müssen. Sie müssen nicht nur über ein gutes Auge für Komposition und Licht verfügen, sondern auch ständig lernen und sich an die neuesten Entwicklungen in der Kameratechnologie und Bildbearbeitungssoftware anpassen. Insgesamt hat mich der immense Einsatz, den diese Profis in ihr Handwerk stecken, beeindruckt. Ihre Leidenschaft und Hingabe, trotz der Herausforderungen, zeigen, dass Fotografie weit mehr als nur ein Job ist – es ist eine Berufung 

In deiner Freizeit bist du gerne mit deinem Rennrad in den Schweizer Bergen untewegs. Diese Fahrradtouren dokumentierst du am liebsten mit deiner Canon G7X II. Wie entscheidest du, welche Momente du festhalten möchtest? Schliesslich kannst du nicht in jeder malerischen Passkurve anhalten.

Bei meinen Fahrradtouren durch die Schweizer Berge konzentriere ich mich darauf, Momente festzuhalten, die das Erlebnis des Radfahrens selbst dokumentieren. Statt jede malerische Passkurve einzufangen, suche ich nach Szenen, die die Atmosphäre und die Besonderheiten der Tour widerspiegeln. Das können beeindruckende Passstrassen sein, die sich elegant durch die Landschaft schlängeln, aufziehende Nebel, die eine mystische Stimmung erzeugen, oder unerwartete Begegnungen wie Schafe, die sich auf die Strasse verirren. Diese Momente tragen zur Geschichte meiner Tour bei und zeigen die Vielfalt und die Überraschungen, die das Radfahren in den Bergen so spannend machen. Mit meiner Canon G7X II, die kompakt in mein Trikot passt, kann ich diese besonderen Augenblicke festhalten, ohne viel Zeit zu verlieren. Ich entscheide mich für die Szenen, die das Erlebnis des Radfahrens für mich besonders machen und die den Charme und die Herausforderungen der Tour am besten einfangen 

Du hast eine grosse Leidenschaft für den Afrikanischen Kontinent und vor allem die zahlreichen Nationalparks. Von Krüger, über das Okavango Delta bis hin zur Serengeti und Masai Mara warst du schon in vielen Parks unterwegs. Welchen würdest du am wärmsten weiterempfehlen und warum?

Es ist wirklich schwierig, einen einzigen Nationalpark auf dem afrikanischen Kontinent herauszustellen, da jeder seine eigenen, einzigartigen Reize hat. Wenn ich jedoch eine Empfehlung aussprechen müsste, wären es die Parks in Botswana. Dies liegt vor allem an der Art und Weise, wie ich dieses Land bereist habe. Meine Reise begann bei den atemberaubenden Viktoriafällen, und von dort aus war ich mit einem 4x4 Land Cruiser auf eigene Faust unterwegs. Ich durchquerte verschiedene Nationalparks wie Chobe, Linyanti, Moremi und das Okavango Delta bis nach Maun. Diese Reise bot mir die Freiheit, meine Route selbst zu wählen und die wilden Tiere auf eigene Faust zu entdecken. Es war eine einzigartige Erfahrung, bei der man ganz allein entscheiden konnte, wie lange man ein Tier beobachtet oder welche Wege man erkundet. Diese Unabhängigkeit und die direkte Verbindung zur Wildnis machen Botswana für mich besonders faszinierend. Man ist wirklich mitten in der Natur und erlebt das afrikanische Abenteuer auf eine sehr persönliche und authentische Weise

Fünf Equipment & Gear Fragen 

Du bist mit dem 100-300mm für knapp einen Monat durch Kenia, Uganda und Tanzania gereist. Wie hat sich die Linse im Safari Umfeld bewährt? Wo liegen die Stärken der Linse?

Die 100-300mm Linse hat sich während meiner Reise durch Kenia, Uganda und Tansania im Safari-Umfeld hervorragend bewährt. Diese Brennweite ist besonders vorteilhaft für die Wildtierfotografie, da sie eine ausgezeichnete Reichweite bietet, um Tiere aus sicherer Entfernung einzufangen, ohne sie zu stören. Eine der grössten Stärken der Linse ist ihre Flexibilität. Mit der 100-300mm Reichweite konnte ich sowohl weit entfernte Grosstiere wie Elefanten und Löwen als auch kleinere Details wie Vögel und Insekten in beeindruckender Schärfe festhalten.

Diese Vielseitigkeit ist besonders wertvoll auf Safari, wo sich die Szenen oft schnell ändern und man sowohl grosse Szenen als auch feine Details einfangen möchte. Die Linse zeichnet sich auch durch ihre hervorragende Bildstabilisierung aus, die besonders nützlich ist, wenn man aus dem Fahrzeug heraus fotografiert oder bei niedrigem Lichtverhältnissen, arbeitet, was während der Dämmerung oder im Regenwald bei den Berggorillas der Fall war. Das erleichtert es, scharfe Bilder zu erhalten, selbst bei längeren Brennweiten oder bei Bewegungen. Zudem konnte ich das 100-300mm mit der Kamera und dem zweiten Objektiv in einen Rucksack verstauen und reiste somit ohne Kameratasche, relativ inkognito, durch die drei Länder. 

Du hast auch schon mit dem 70-200mm F2.8 und 100-400mm auf Safaris in Südafrika und Namibia fotografiert. Der Preisunterschied zum 100-300mm ist signifikant. Wie stark unterscheiden sich die Linsen in der Praxis?

Der Preisunterschied ist tatsächlich riesig und wohl für die meisten deswegen bereits ein Ausschlusskriterium in der Wahl der richtigen Linse für die Safari. Diejenigen kann ich aber beruhigen. Das 70-200mm hat sich als exzellente Allround-Linse, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen, herausgestellt. Die grosse Blendenöffnung von F2.8 ermöglicht beeindruckende Freistellungen und hervorragende Leistung bei wenig Licht, was besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend von Vorteil ist. Der Nachteil ist jedoch die kürzere Reichweite, was bedeutet, dass man näher an das Motiv herankommen muss, was aber insbesondere bei der Safari in Südafrika, dank der super Arbeit des Rangers, nicht die grösste Herausforderung war.

Das 100-400mm hat mich mit seiner grösseren Reichweite das eine oder andere Mal gerettet und mir ermöglicht, bessere Aufnahmen zu machen. Dank der kompakten Grösse und des leichten Gewichts war es die ideale Ergänzung zu meinem Equipment. Besonders die Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen hat mich beeindruckt. Für Fotograf:innen, die sich für eine solche Reise eine erschwingliche Linse zulegen möchten, um den Sprung von der iPhone-Fotografie zu professionelleren Bildern zu schaffen, ist das 100-400mm die perfekte Wahl.

Auf Papier hört sich ein Telekonverter nach einer super Lösung an. Doppelte Reichweite im Gegenzug zu etwas Lichtstärke. Du hast den 2x Konverter öfters verwendet, um noch etwas näher an die Vögel und Leoparden ranzukommen. Wie hat sich der Konverter bewährt? Wann würdest du ihn nicht verwenden?

Der Telekonverter war in Kombination mit dem 100-300mm f/2.8 wirklich Gold wert. Die Möglichkeit, die Brennweite auf bis zu 600mm zu verlängern, bei minimalem zusätzlichen Packmass und Gewicht, ist meiner Meinung nach ein klarer Vorteil. Nicht verwenden würde ich ihn nur dann, wenn es zum einen die Lichtverhältnisse nicht erlauben auf die Lichtstärke zu verzichten oder dann, wenn das Motiv innerhalb der überschneidenden Brennweite liegt. Dann bevorzuge ich die bessere Freistellung des Motiv ohne Konverter. 

Das 100-300mm sieht eindrücklich aus und hat dir ein paar eifersüchtige Fotografenblicke beschert. Ein Stativ hast du aber zuhause gelassen. Wie sehr musstest du deinen Bizeps auf das Arbeiten mit der Linse vorbereiten?

Tatsächlich habe ich meinen Bizeps nach dem ersten Tag durchaus gespürt. Es erfordert natürlich ein wenig Übung und Kraft, um die Linse über längere Zeit freihand zu verwenden. Mit ein wenig Grundfitness ist das jedoch gut machbar, und ich musste im Vorfeld nicht extra meinen Bizeps trainieren. Die Stabilität der Linse ist so gut, dass es problemlos möglich ist, freihand zu fotografieren, sogar aus einem fahrenden Auto. Und falls die Arme doch mal müde werden, gibt es fast immer die Möglichkeit, das Objektiv auf dem Fensterrand oder auf dem Dach abzustützen

Welchen Technik-Tipp kannst du einem Safari-Neuling mit auf den Weg geben, um bessere Safari Fotos zu schiessen?

Mein wichtigster Technik-Tipp für Safari-Neulinge ist, geduldig zu sein und den richtigen Moment abzuwarten. Statt einfach drauflos zu knipsen, lohnt es sich, die Tiere und ihre Bewegungen eine Weile zu beobachten. So kannst du den perfekten Augenblick einfangen und gleichzeitig die Tiere auch durch die eigenen Augen und nicht nur durch die Kamera sehen.

Achte auf die Lichtverhältnisse. Die besten Fotos entstehen oft in den frühen Morgenstunden oder kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Licht weich und warm ist. Nutze diese „goldenen Stunden“ und vermeide, wenn möglich, die grelle Mittagssonne, die harte Schatten erzeugen kann. Und ganz wichtig: Sei vorbereitet, flexibel und halte deine Kamera immer griffbereit. Tiere bewegen sich oft unvorhersehbar, und der perfekte Moment kann schnell vorübergehen. Wenn du deine Kamera gut im Griff hast und bereit bist, kannst du beeindruckende Fotos machen, die die Essenz deiner Safari perfekt einfangen

Fast Fire Questions

Du kannst eine Kamera und eine Linse mit auf eine einsame Insel nehmen. Welche sind es?

Entweder etwas Kleines wie die G7x, weil leicht und praktisch – wer will schon schwere Ausrüstung schleppen, wenn man ums Überleben kämpft? Oder ich nehme die R5 Mark II mit dem 70-200mm oder sogar 100-300mm, weil ich mit dieser Kombination zumindest epische Wildlife-Shots machen kann. Aber mal ehrlich, kann man damit auch Feuer machen? Wenn nicht, habe ich ein Problem. 😅

Welchen Schweizer Fotografen sollten unsere Leser kennen?

 Fabio Mancesti (Fabxplore)

Was war deine erste Kamera?

Ich erinnere mich, wie ich als Kind mit den analogen Kameras meiner Eltern wunderschöne Bilder von meinen eigenen Fingern gemacht habe – echte Kunstwerke! Im Klassenlager hatte ich dann eine alte Minolta dabei. Da gibt's bestimmt noch ein paar Bilder und Videos, die mich und meine Klassenkameraden in ziemlich unvorteilhaften Momenten zeigen.

Welches ist dein Meist verwendetest Zubehör?

Ich habe an den Kameras meist die Handschlaufe von Peak Design fixiert.

Schlägt dein Fotografenherz fürs Team Analogfilm oder Digital?

Definitiv Digital. Ich sehe mir die Bilder lieber sofort an, anstatt warten zu müssen, bis ein ganzer Film voll ist. Geduld ist nicht gerade meine Stärke – und ausserdem will ich wissen, ob ich den Finger wieder im Bild habe!

Bonusfragen

Welches ist dein Lieblingsbild der letzten 12 Monate? Weshalb? 

Ein Bild von einer Radtour mit Freunden. Es mag technisch nicht das beste Bild sein, aber die Erinnerungen an den Urlaub, die schöne Tour, die wir gemacht haben, und die Zeit mit meinen Freunden bedeuten mir oft mehr als ein "perfektes" Bild. Manchmal zählt der Moment einfach mehr als die Pixel.

Was war die grösste Herausforderung, der du in deiner Fotografie-Karriere bisher begegnet bist, und wie bist du damit umgegangen? (Frage gestellt von unserem letzten Interviewpartnerin Muriel Rieben ☺)

Eine der grössten Herausforderungen war es, meinen eigenen Stil zu finden/suchen und mich nicht von der schier endlosen Flut an grossartigen Bildern im Internet einschüchtern zu lassen. Anfangs wollte ich alles perfekt machen, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es wichtiger ist, Bilder zu machen, die mir etwas bedeuten – und nicht nur denen auf Social Media.

Welche Frage möchtest du unserem nächsten Interview Partner stellen? 

Wenn du ein Foto machen könntest, das um die ganze Welt geht, was würde darauf zu sehen sein?

  • Nik's Lieblingsbild der letzten 12 Monate.